Die Freude – der Schlüssel zum Glück …?

Man sucht das Glück – überall. Doch man sollte die Freude suchen. Erst wenn man Freude in sich selbst spüren kann, kommt das Glücklichsein. Man kann nicht glücklich sein, wenn man keine Freude am Leben hat. Und man wird auch das Glück nicht finden, solange man im Inneren nicht von Freude erfüllt ist. Ist die Freude der Schlüssel zum Glück? Oder sind es die Träume, die uns zum Glücklichsein führen? Es gibt eine Verbindung zwischen den Träumen und der Freude.

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Wir sind vor Freude erfüllt, wenn wir an unsere Träume denken, die wir verwirklichen möchten. Wenn wir in Gedanken bei unseren Visionen verweilen, dann fühlen wir die Freude im Herzen. Doch solange unsere Träume nur Träume bleiben, können wir die Freude nicht dauerhaft spüren. Das Gefühl der  Freude, das in uns ausgelöst wird, wenn wir an unsere Träume denken.

Wenn wir uns anderen Dingen zuwenden, die wir einfach tun müssen, weil sie für unser Leben notwendig sind, weil sie uns gewisse Sicherheiten geben,  Dinge, die  uns jedoch keine Freude bereiten, dann weicht die kurz gespürte Freude in uns. So kann das Glück nicht zu uns finden. Jedes Mal, wenn wir vor Freude erfüllt sind, beginnen wir, das Glück anzuziehen. Doch jedes Mal, wenn wir uns Dingen zuwenden, die uns keine Freude machen, stoßen wir das Glück wieder ab. Ein ständiges Hin und Her. Wir möchten das Glück erlangen, glücklich sein, doch es kommt nicht zu uns, weil wir den (Wasser)Hahn der Freude in unserem Inneren einmal auf und dann wieder zudrehen.

Wir sollten danach streben, den (Wasser)Hahn der Freude in uns selbst, immer im geöffneten Zustand zu lassen. Wenn die Freude in uns fließen kann, wie kristallklares Wasser, hat das Glück freie Bahn. Wir sollten im Fluss der Freude sein. Die Freude in unserem Inneren und an unserem Leben sollte Priorität bekommen.

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Die Freude beinhaltet viele Begriffe, nicht nur das Glück, auch die Liebe. Doch wir sollten erst uns selbst lieben, dann auch andere. Freude und Liebe für uns, in uns selbst erschaffen, um das Glücklichsein im Inneren zu spüren. Durch die Freude und die Liebe für uns, in uns selbst, werden glückliche Umstände in der Außenwelt hervorgerufen. Das Glücklichsein in unserem Inneren kreiert das Glücklichsein in der äußeren Welt. Wie innen, so außen. Erst sollten wir etwas finden, das in uns die Freude erschafft. Was macht uns Freude auf lange Sicht? Was könnte das sein, das den (Wasser)Hahn der Freude in uns immer offen lässt? Was könnte das sein, das die Freude in uns fließen lässt, wie kristallklares Wasser?

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In jedem von uns sind die Samen der Freude angelegt, eingepflanzt. Wenn wir diese in uns finden, würde es bedeuten, dass dies das Potenzial ist, das in jedem von uns steckt. Wenn wir dieses Potenzial ausfindig machen, finden wir die Freude. Durch das Potenzial in uns, das wir entdecken und entfalten, bekommen wir die Freude. Doch es genügt nicht, das Potenzial zu finden und es brachliegen zu lassen, um sie weiter in uns schlummern zu lassen. Dann werden die Freude und das Potenzial in unserem Inneren weiter schlafen, sie werden nicht zum Ausdruck kommen, obwohl dies ihre Bestimmung bei jedem Einzelnen wäre. Wir sollten das Potenzial wecken und nach außen tragen, es entfalten. Erst dann wird die Freude in uns fließen können. Und wenn die Freude fließen kann, bringt uns der Fluss der Freude nicht nur das innere Glücklichsein, sondern auch das Äußere.

Die Freude – der Schlüssel zum Glück, die Freude, die uns ein erfülltes Leben schenkt, wenn wir unsere Träume, Wünsche und Ziele  nicht nur träumen, sondern auch verwirklichen. Wir sollten der Freude eine Chance geben, um das Glücklichsein in uns selbst und in der äußeren Welt zu ermöglichen.

Kein Mensch taugt ohne Freude.

(Friedrich II., der Große, 1712-86), König v. Preußen)

Liebe Grüße,

© Sunelly Sims.

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