Zu sein heißt…

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Zu sein heißt, ein Weber mit sehenden Fingern zu sein, ein Baumeister mit Gefühl für Licht und für Raum; ein Landmann zu sein und zu spüren, dass er mit jedem Samen, den er sät, einen Schatz verbirgt; ein Fischer und ein Jäger zu sein, der mit den Fischen und dem Wild fühlt, aber noch mehr mit dem Hunger und der Not seiner Mitmenschen.

Und vor allen Dingen sage ich dies: Ich wollte, jeder Einzelne von euch wäre ein Förderer der Ziele jedes Menschen, denn nur so könnt ihr hoffen, eure eigenen berechtigten Ziele zu erreichen.

Meine Kameraden und meine Geliebten, seid kühn und nicht bescheiden; seid geräumig und nicht begrenzt; und seid bis zu meiner und eurer letzten Stunde wahrhaft eurer größeres Selbst.

(Khalil Gibran, Der Traum des Propheten)

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Liebe Grüße,

Sunelly Sims