Die Suche nach Erfüllung

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Photo by chanpipat

„Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!“  – Kennen Sie dieses Zitat? Bestimmt können viele von uns diese Frage mit JA beantworten. Mittlerweile finden wir sogar, dass es etwas monoton klingt. Insbesondere in der heutigen Zeit, wo die Bedeutung vom positiven Denken, Träume, Wünsche, Sehnsucht immer größer zu sein scheint und den Menschen nahe gelegt wird nach dem Sinn ihres Lebens zu suchen, um etwas Erfüllendes aus ihrem Leben zu machen.

Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht.

(Carl Sandburg)

Es muss wohl etwas Wahres dran sein, denn wenn wir zum Beispiel im Internet nach diesen Themen suchen, finden wir unendlich viele Informationen und Zitate von großen und kleinen Persönlichkeiten – ob Schauspieler, Politiker, Wissenschaftler, Schriftsteller, Dichter, Atomphysiker oder gar auf der Homepage von Tante Erna aus der Nachbarschaft. All diese Personen wollen es besser wissen – sie scheinen zu wissen, wie wichtig es ist Träume zu haben, damit unsere Wünsche eines Tages in Erfüllung gehen.

Auch viele Unternehmen greifen mittlerweile tief in die Zitatenkiste, um mit einem aussagekräftigen Zitat ihrer dargestellten Firmenimage den letzten Schliff zu geben.

Ich beobachte diese Entwicklungen seit längerer Zeit und finde es großartig, dass immer mehr Menschen sich mit dieser Llebe-deine-Träume-Thematik auseinandersetzen. Es scheint sich wie ein Lauffeuer zu verbreiten, welches viele von uns mitreißt. Auch sehr viele Coaching-Institute, große und kleinere Firmen, Beratungseinrichtungen und Ratgeberautoren leisten eine bedeutende und bemerkenswerte Arbeit diesbezüglich. Immer mehr Menschen erkennen (mit oder ohne Hilfe von außen) dass es keinen anderen Weg gibt, als dass wir unsere Träume, Visionen pflegen und die Chancen, die sich ergeben, ergreifen. Wenn wir nicht für immer im Hamsterrad stecken bleiben wollen – und zwar bis zur Erschöpfung …

Ja, wir sollten unseren Träumen wirklich mehr Gehör schenken und sie nicht mit den Worten: Ach ja … Träume sind Schäume … einfach abtun. Das war nämlich die Überzeugung früherer Generationen. Man hört dann immer wieder: tja … es waren andere Zeiten, wir alle mussten hart arbeiten, das Land nach dem Krieg wieder aufbauen, wir hatten wenig zu essen, wir hatten kein Geld und mussten euch Kinder ernähren und großziehen. Wir hatten eine schwere Zeit, es war all das, was ihr jetzt habt gar nicht da … wir hatten uns das Träumen nicht erlaubt, wir waren froh, den Krieg überlebt zu haben und dass wir irgendwie durchkamen …

Es stimmt, die Zeiten waren anders – wir stellen dies gar nicht infrage und sind dankbar, wie gut es uns in der heutigen Zeit geht. Wir können uns Einiges leisten – die einen mehr, die anderen etwas weniger vielleicht. Es ist immer eine subjektive Betrachtung. Und trotzdem scheinen wir (noch) nicht zufrieden zu sein. Wir alle haben fortwährend neue Wünsche, Ziele, die wir verwirklichen möchten. Sehr oft sind es materielle Wünsche – Geld, Haus, Auto, tolle Reisen, Hightech-Geräte und andere kostspielige Gegenstände. Das ist auch in Ordnung. Wir sollten nur nicht vergessen, auch an uns selbst zu denken.

Sich selbst zu lieben, ist der Anfang einer lebenslangen Leidenschaft. 

(Oscar Wilde)

Was bringen uns all die teueren Güter, wenn wir uns täglich mit Dingen beschäftigen müssen, die uns nicht die ersehnte Freude und Erfüllung bringen … wenn unser innerer Widerstand und Frust immer größer werden, weil wir uns nicht trauen den Weg, den uns unsere Träume immer wieder aufzeigen, zu gehen …?

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Diesen Weg, den zu gehen wir wohl in der Lage wären (sonst hätten wir nicht gerade diese Träume, denn sie haben sich nicht zufällig in unserem Kopf eingenistet) … Den Weg, den zu betreten wir meistens erst bereit wären, wenn wir zumindest mehr Geld hätten, um entspannter eine neue (vielleicht ganz andere) Richtung einschlagen zu können …?

Ich weiß, dass Träume nur in Erfüllung gehen, wenn man selbst etwas dafür tut.

(Morgan Freeman)

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Doch wann wird es so weit sein? Wann werden wir vielleicht im Lotto so viel Geld gewinnen, dass wir ohne Sorgen und Ängste unsere Träume leben können …?

Würden wir uns nach einer gewissen Zeit – nachdem sich unsere materiellen Wünsche erfüllt haben – nicht doch nach etwas Tiefgründigerem sehnen, dass wir tun könnten, um unserem Leben den wahren Sinn zu geben und die Erfüllung zu finden …?

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Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Enttäuschung.  

(Albert Einstein)

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Liebe Grüße,

© Sunelly Sims

Traum und Sehnsucht

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